AKTUELLES

EU-Ratgeber für verbraucher im rechtlich- ganzheitlichen einsatz


Unser Verein aroma-netz e.V. sammelt seit Jahren Wissen und Fragen, die jetzt in einer 44-seitigen Broschüre veröffentlicht sind.

Text: Frau Dr. jur Anette Oberhauser, (Fachanwältin für Medizinrecht)

Grafik-Design: Karin Leutenegger, R. Heese und aroma-netz Vorstand

 

 

 

Inhalt und Hauptthemen:

 

- Qualität 100% naturreiner Ätherischer Öle ( mit Grafiken und Symbolen zu Etikettierung als Kosmetikum, als Arzneimittel, Lebensmittel, Bedarfsgegenstand und Futtermittel, aktualisiert seit 2020 )

- Stoffgemische

- Die bisher gesetzliche Regelung von Aroma - Schulungen im deutschsprachigen Raum (z.B. über "Ausbildung", "Dipl.", "Zertifizierte" und "Anerkennungen" u.a.)

- Einsatz der Aromatherapie in der Pflege (Aromapflege)

 

 

Bei Interesse senden wir Ihnen auch Exemplare zu - gegen Spende um die Versandkosten zu begleichen. Weitere Infos, siehe unten:

Hier können sie unsere broschüre downloaden:

Download
Qualitätsbroschüre 2020 Aroma-Netz e.V.
Qualitätsbroschüre.pdf
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Gerne senden wir Ihnen unsere broschüre auch per post!

Die Broschüren sind kostenlos, die Versandkosten betragen:

in Deutschland:
2 € Brief mit 8 Broschüren
2 € Brief mit 6 Broschüren + 6 aroma-netz eV - Flyer

7 € Paket mit 50 Broschüren
8 € Paket mit 90 Broschüren
12 € Paket mit 270 Broschüren


in Österreich:
15 € Paket mit 50 Broschüren
18 € Paket mit 90 Broschüren
30 € Paket mit 270 Broschüren

Wir stellen keine Rechnungen aus, wir bitten um Begleichung der Porto- / Versandkosten (Bankverbindung: siehe unten).

Gerne wird der entsprechende Betrag als Spende angenommen, für Spenden gilt nach wie vor unser Konto

Sparkasse Oberhessen
IBAN: DE30 5185 0079 0311 0004 46
SWIFT BIC:HELADEF1FRI

 

Vergessen Sie bitte nicht, Ihre Kontaktdaten und vorallem die Versandadresse anzugeben!

Am einfachsten in einer E-Mail an:

aroma-netz@aroma-netz.com


NEUE TERMINe FÜR ONLINE WORKSHOPS!

Samstag, 20.02.2021

Samstag, 29.05.2021

Samstag, 21.08.2021

Samstag, 20.11.2021

 

jeweils mit ZOOM. Bitte herunterladen, Einladung kommt nach schriftlicher (E-Mail) Anmeldung per Email an die angegebene E-Mailadresse.

 

Anmeldungen mit Angabe von Name + Rückrufnummer unter:

aroma-netz@aroma-netz.com

 

Fragen können eingereicht werden, um sie dort auszudiskutieren.

Referentin: Frau Dr. jur Anette Oberhauser, Fachanwältin für Medizinrecht.

 

Liebe Mitglieder,

die oben genannten Termine sind bereits für online workshops geplant. Gerne möchten wir auch noch eine Präsenzveranstaltung in 2021 stattfinden lassen. Weitere Infos folgen!





unser aktueller vereins-flyer:

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Unsere Arbeit:

Ein Beispiel aus unserem Forum für Rechtsfragen:  Frage eines Mitglieds:

Zertifizierung von Aroma-Schulen mit Aus- und Fortbildungen  in Deutschland - im Vergleich - zu Österreich

 

 

Aus gegebenen Anlaß ( Ausbildungsangebot aus Österreich ) möchten wir heute erneut auf die Verwendung der Begriffe  "Diplom oder diplomiert"  in Verbindung mit einer nicht akademischen Ausbildung eingehen. 

Wir haben in der Vergangenheit dieses Thema zwar schon in verschiedenen Vorträgen und Workshops behandelt, befragen aber zum aktuellen Stand unsere medizinische Fachanwältin Frau Dr. jur Anette Oberhauser

 

Antwort von Frau Dr. jur Anette Oberhauser:

Ich komme heute darauf zurück, dass Du wegen des diplomierten Aromalehrgangs aus Österreich noch einmal für die deutsche Rechtslage nachgefragt hast. Ich gehe hierbei auch auf Deine Forumsfrage zum Thema ein:

Leider ist es immer noch so, dass die Einschränkungen ein Diplom oder etwas diplomähnliches in Deutschland zu führen immer noch sind, wie ich es seit je her gepredigt habe.
Führt man ein Diplom, auch ein ausländisches, gibt es zwei Säulen, aus denen sich das Verbot ergibt:

A) Die Hochschulgesetze

Im deutschen Rechtsraum ist es bekannt, dass jemand mit einem Diplom an einer anerkannten Hochschule nach den Hochschulrahmengesetzen der Länder (§ 18) studiert hat. Das Diplom ist insoweit ein akademischer Grad. Führt man nun ein Diplom aus dem Ausland, muss sichergestellt sein, dass dies auch von einer dortigen anerkannten Hochschule stammt und das Ausbildungsinstitut einen akademischen Grad nach den dortigen rechtlichen Vorgaben erteilen darf. Es braucht also mind. eine Akkreditierung des Bildungsinstituts. Dann darf man das Diplom mit Auslandszusatz führen.

Handelt es sich um einen rein privaten Bildungsträger gibt es zwar die Möglichkeit, Begriffe wie diplomiert auf das Zertifikat zu schreiben, was den Teilnehmern aber möglichst nicht weiterhilft, da sie den Titel so nicht führen dürfen in ihrem eigenen Werbematerial. Man hat zwar ein wunderbares Zertifikat, das man aber nicht nach außen präsentieren sollte.

Im Übrigen ist das Führen eines Diploms nach wie vor mit einem Strafbarkeitsrisiko verknüpft.

B) Als zweites geht es um das Wettbewerbsrecht, also um die Lauterkeit von Angaben beim Werben

Dann macht man sich zwar nicht mehr strafbar, kann aber immer noch eine Unterlassungserklärung erhalten, mit den dann sich hieran anschließenden Vertragsstrafen. Hierbei ist es zwar zunächst entscheidend, dass man das Diplom hinreichend vom Hochschuldiplom abgrenzt und dadurch sich wenigstens nicht strafbar macht, aber immerhin noch unlauter bei der Werbung handelt. Formulierungen wie „diplomiert“ sind daher schon stark in die Richtung gehend, man wolle andeuten, zumindest an einer Hochschule studiert zu haben oder eine Ausbildung bekommen zu haben, die annährend diesem Niveau entspricht.

Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit dem Thema gab es bei dem Diplom Wellnesstrainern, dem Diplom Feng Shui Berater und anderen. Hier gilt nach wie vor folgendes:

Hier wurde unterschieden zwischen personenbezogenen Zertifikaten, diese dürfen nicht Diplom heißen, sondern sicherer Zertifikat, es heißt also, wenn man ein solches Diplom erhalten hat, darf man es zwar dann an die Wand hängen, allerdings nicht schreiben „Elisabeth Müller, Diplom Feng Shui Beraterin“ oder im Fall „diplomierte Aromapraktikerin“.

Irreführung bleibt auch bestehen, wenn ein Zusatz, der das ganze relativieren soll, angebracht wird, beispielsweise der Name des Bildungsträgers oder das Herkunftsland. Auch solches sollte man daher unterlassen.

Ich kann Dich daher nur in Deinem Vorschlag bestärken, alles nur Zertifikat zu nennen. Nun wird natürlich der österreichische Bildungsträger stark darauf Wert legen, dass seine Urkunden so bleiben, wie sie sind. Dann müssen allerdings die Teilnehmer entsprechend belehrt werden, wie ich oben beschrieben habe.

Anette